Vision-Sensoren erfüllen mehrere Überwachungsfunktionen gleichzeitig oder in schnellem Wechsel

1-D- und 2-D-Codeknacker

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Mit einer neuen Gerätevariante zum Erkennen und Identifizieren von 1-D- (Barcode) bzw. 2-D-Codes (Datamatrix-Code) erweitert ein Hersteller die Familie seiner Vision-Sensoren. Diese lesen die am Markt gebräuchlichen Codes und können sogar Texte sowie Zahlenfolgen verifizieren. Sie erfassen auch mehrere Codes in einer Prüfung gleichzeitig und arbeiten selbst unter schwierigen Bedingungen, wie bei direkt markierten Teilen, zuverlässig.

Kennzeichnend für die Familie der Balluff Vision-Sensoren BVS ist, dass sie, softwareseitig mit unterschiedlichen, sogenannten Werkzeugen ausgestattet, in ihren jeweiligen Einsatzgebieten mehrere Überwachungsfunktionen gleichzeitig oder in schnellem Wechsel erfüllen. Ein Vision-Sensor kann mehrere Standardsensoren ersetzen und lässt sich zwischen verschiedenen Inspektionen einfach umschalten. Das spart Hardwarekosten und bei wechselnden Produkten umständliches Neuausrichten.

Dies gilt auch für die BVS-E Identification, die speziell für das Lesen und Erkennen von Barcodes und Datamatrix-Codes konzipiert sind. In ihrem äußeren Erscheinungsbild sowie im elektronischen und mechanischen Aufbau unterscheiden sich diese Sensoren von den bereits eingeführten Varianten BVS-E Standard und BVS-E Advanced nicht wesentlich. Von der Verwendung gleicher Hardware profitieren Anwender vor allem in Form einer vergleichsweise günstigen Preisgestaltung. Darüber hinaus hat die Baugleichheit der Sensorfamilie den Vorteil, dass bei wechselnden Aufgaben oder bei der Kombination unterschiedlicher Prüf- und Kontroll-aufgaben in Automationslösungen einheitliche Geräte eingesetzt werden können. Diese sind flexibel austauschbar und bedienen sich aus dem gleichen Zubehörprogramm, vom Anschlusskabel über Haltewinkel bis zur Zusatzbeleuchtung.
Einfach wie ein Sensor
Generell sind Balluff Vision-Sensoren in Scheckkartengröße mit integrierter Auswerteelektronik, Beleuchtung und digitalen Ausgängen ausgestattet, d. h. einmal konfiguriert laufen sie völlig autark. Die Ergebnisse „Inspektion in Ordnung“ oder „Inspektion nicht in Ordnung“ stehen im Fall der BVS-E Identification direkt über die digitalen Ausgänge zur Verfügung. Werden die gelesenen Codedaten benötigt, lassen sich diese via RS232- oder Ethernet-Schnittstelle ausgeben. Dies macht nachvollziehbar, welche Teile verarbeitet wurden.
Die Palette der lesbaren Codes umfasst die am Markt üblichen Codes und reicht im Bereich der Barcodes vom Interleaved 2-of-5 über Code 39, Code 128, Pharmacode, Codabar, EAN 8 bis zu EAN 13 UPC-E. Außerdem sind ECC-200-Datamatrix-Codes lesbar. Mithilfe der Klarschriftlesung OCV (Optical Character Verification) lassen sich auch Texte oder Zahlenfolgen, wie beispielsweise Code-Klartexte anhand eingelernter Pixelmuster, verifizieren.
Mehrere Codes gleichzeitig lesen
Ihre Leistungsstärke zeigen die BVS-E Identification beim Lesen mehrerer Codes gleichzeitig. Dieses Feature wird häufig in Applikationen genutzt, wo zum Barcode ein Datamatrix-Code und zusätzlich eine Klartextkennzeichnung verwendet werden. In der bisher gängigen Praxis kommen für solche Aufgaben mehrere Sensoren, die jeweils nur Barcodes oder nur Datamatrix-Codes lesen können, zum Einsatz. Da die Vision-Sensoren sowohl 1-D- als auch 2-D-Codes und zudem mehrere Codes in einer Prüfung lesen können, sparen sie mehrere Lesezyklen und den Einsatz mehrerer Sensoren. Zur besonderen Leseperformance trägt auch die 360° Lageerkennung bei. Produkte bzw. Label müssen also nicht exakt ausgerichtet sein, was so manches Anlagenkonzept deutlich vereinfacht.
Auch das Lesen direkt aufgebrachter Codes lösen diese Vision-Sensoren zuverlässig. Solche Kennzeichnungen können besondere Herausforderungen darstellen, wenn sie beispielsweise auf Gusswerkstoffen oder auf reflektierenden Oberflächen angebracht sind. Selbst bei solchen Applikationen arbeiten die Balluff-Sensoren zuverlässig. Der Grund dafür ist in den ausgereiften Algorithmen zu sehen und in der Tatsache, dass beispielweise zur sicheren Erkennung der einzelnen Symbolelemente (Punkte) im Datamatrix-Code eine geringere Anzahl Pixel benötigt wird, als dies in herkömmlichen Geräten der Fall ist.
Optimales Licht
Was die Prozesssicherheit in bestimmten Anwendungsbereichen zusätzlich optimiert, ist eine individuell angepasste Beleuchtung. Sie maximiert den Kontrast zwischen guten und schlechten Merkmalen. Die Vision-Sensoren sind mit einer internen Auflichtbeleuchtung (rote LED) ausgestattet. Ergänzend bzw. ersetzend werden im Zubehörprogramm verschiedene Beleuchtungsvarianten mit Rotlicht, Weißlicht oder Infrarot angeboten.
Eine häufig im Bereich der Codelesung verwendete Ausleuchtungsvariante ist die Ringbeleuchtung. Sie wird als zusätzliches Auflicht oder, wenn die Applikation ein infrarotes oder weißes Licht erfordert, als Ersatz für die integrierte Beleuchtung verwendet. Durch ihren Aufbau und die leuchtstarken LEDs sorgen diese für eine fast schattenfreie Ausleuchtung mit hoher Intensität. Sie eignen sich besonders, wenn der Abstand zwischen Sensor und dem zu erkennenden Code mehr als 300 mm beträgt. Dank ihrer großen Lichtstärke unterdrücken sie auch Einflüsse von sich änderndem Umgebungslicht. Mit dem speziell für das Montagesystem optimierten Haltewinkel wird die Ringbeleuchtung zusammen mit dem Vision-Sensor montiert und ausgerichtet. Andere als Standard angebotene Beleuchtungsvarianten sind Linien-, Spot- und Dunkelfeldbeleuchtungen. Auch die Hintergrundbeleuchtung, die für Applikationen im Durchlichtverfahren eingesetzt wird, findet in speziellen Anwendungen bei der Codelesung ihren Einsatz.
Bedienung in drei Schritten
Die Integration der BVS-E Identification in Automationslösungen, egal ob in bestehende oder in neue Anlagen, ist einfach. Bedienung und Inbetriebnahme erfolgen über die kostenlose Software ConVis, die für alle Gerätevarianten verwendet wird. Im ersten Schritt wird der Vision-Sensor über Ethernet mit einem PC verbunden. Der eingebaute Software-Assistent führt dann zu einer erfolgreichen Konfiguration. Dabei werden Bildhelligkeit und Beleuchtungseinstellung sowie die zu prüfenden Merkmale bestimmt, die sich einfach einlernen lassen. Nun sind lediglich noch die Ausgangssignale zu konfigurieren.
Mit dem Werkzeug zur Code-Erkennung werden Barcodes oder Datamatrix-Codes im Sichtbereich schnell gelesen. Im dritten Schritt wird die Codelesung am Bildschirm kontrolliert. Hier lassen sich Anpassungen oder Korrekturen schnell und einfach umsetzen. Übersichtliche Hilfen ersparen das Erlernen einer Programmiersprache und teure Schulungen.
Vielseitige Vision-Sensoren
Die BVS-E Identification bietet nun die von Vision-Sensoren bekannte Vielseitigkeit auch im Bereich der Code-Erkennung und -Identifizierung. Mit der ausgereiften Technik einer bewährten Sensorfamilie sind auch anspruchsvolle Lösungen wirtschaftlich und prozesssicher realisierbar. Dabei profitieren Anwender vom weltweiten Sales- und Logistics-Service eines führenden Sensorspezialisten mit eigenem Connectivity-Programm für alle Bereiche der Fabrikautomation.
Dazu gehört auch, dass Produktdaten online abrufbar sind. Nutzer der Elektroprojektierungssoftware Eplan können im Internet kostenlos die Makros der BVS-Vision-Sensoren herunterladen und so per Drag-and-Drop, nun auch für Aufgaben der 1-D- und 2-D-Code-Erkennung, Kosten reduzieren und Qualität steigern.
Online-Info www.cav.de/1210471
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