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RFID-Schreib-/-Leseköpfe

Sicherheit in verfahrenstechnischen Anlagen
RFID-Technolgie schließt Verwechslung aus

RFID-Technologie bietet Sicherheit in verfahrenstechnischen Anlagen. Mithilfe von RFID-Schreib-/-Leseköpfen und den zugehörigen Transpondern lassen sich Komponenten im Prozess eindeutig zuordnen. Im Folgenden sind mit der Schlaucherkennung und der Rückverfolgbarkeit bei der Probeentnahme zwei Beispiele für den Einsatz der RFID-Technologie beschrieben.

Flüssige Medien werden für die Produktion oder Lagerung durch teilweise kilometerlange Rohrleitungssysteme in den verfahrenstechnischen Anlagen befördert. Die Zuführung in die Anlagen bzw. die Übergabe an andere Anlagenteile erfolgt über sogenannte Schlauchbahnhöfe. Um die geforderte hohe Qualität und Sicherheit im Prozess zu gewährleisten, ist es essenziell, dass die Schlauchverbindungen korrekt, zuverlässig und gegebenenfalls rückverfolgbar hergestellt werden. Eine falsche oder nicht korrekt hergestellte Verbindung kann Produktionsausfall, Ausschuss, Reinigungsaufwand, Anlagenstillstände und schlimmstenfalls gefährliche Gemische und Schäden an der Anlage nach sich ziehen. Nicht selten handelt es bei in chemischen Anlagen verwendeten Prozessmedien auch um Gefahrstoffe.

Durch die automatische Identifikation von Kupplungsstellen an Schlauchbahnhöfen über RFID wird die korrekte Verbindung zuverlässig geprüft. Wird eine versehentlich falsche Schlauchverbindung erkannt, wird das Einschalten von Pumpen oder das Hochfahren eines Prozesses verhindert.

Rückverfolgbare Probenahme

Ein weiterer möglicher Einsatzzweck von RFID in prozesstechnischen Anlagen ist die Rückverfolgbarkeit an Probeentnahmestellen. Die Qualitätsanforderungen in Produktionsanlagen der Prozessindustrie werden immer höher und die damit verbundenen Dokumentationsaufwände ebenfalls. Hier können automatische Identifikationstechnologien wie RFID in Verbindung mit Softwaresystemlösungen unterstützen und die Abläufe deutlich vereinfachen. Für beide Anwendungen bietet Pepperl+Fuchs RFID-Schreib-/Leseköpfe für den Einsatz in industriellen Umgebungsbedingungen sowie explosionsgefährdeten Bereichen.
Über die Auswerteeinheiten der Identcontrol-Reihe können die Schreib-/Leseköpfe an speicherprogrammierbare Steuerungen, Prozessleitsysteme oder anderen IT-Backendsysteme angeschlossen werden. Ist
in einer Produktionsanlage eine Probeentnahmestelle mit einem RFID-Schreib-/Lesekopf und der Probebehälter mit einem zugehörigen RFID-Transponder ausgestattet, wird während der Probeentnahme der Behälter identifiziert und ein Datensatz erzeugt, der z. B. die Entnahmestelle, Datum, Uhrzeit, Produkt und Chargennummer beinhaltet. Im Labor wird über den RFID-Transponder die Probe eindeutig identifiziert und der zugehörige Datensatz aufgerufen, dem die Laborergebnisse hinzugefügt werden. Das erspart Zeit und garantiert eine fehlerfreie Zuordnung von den Laborergebnissen zu der Produktcharge.

Geräte mit Atex-Zulassung

Mit den RFID-Schreib-/Leseköpfen IPH-30GM-Ex (LF, 125 kHz) und IQH1–30GM-Ex (HF, 13,56 MHz, ISO 15693) von Pepperl+Fuchs stehen für diese Anwendungsfälle zwei kompakte Geräte mit Atex-Zulassung für Zone 1 und Zone 21 zur Verfügung. Beide Geräte sind zum Anschluss an das Identcontrol-System geeignet und können darüber an verschiedene Feldbussysteme bzw. Industriel Ethernet angebunden werden.

Die robusten Edelstahlgehäuse in der 30GM-Bauform sind UV-beständig, verfügen über Schutzart IP 68 und eigenen sich ideal für den Einbau in rauer Umgebung. Eine weitere Besonderheit ist der Betriebstemperaturbereich von -20 bis +70 °C, sodass sich die Schreib-/Leseköpfe auch im Außenbereich und in der Nähe von Kälte- oder Wärmequellen problemlos betreiben lassen. Je nach Einbauort der zugehörigen Transponder, benötigter Reichweite und gegebenenfalls bereits verwendeter Systeme, steht diese Bauform in den Frequenzbereichen LF und HF zur Verfügung.

Pepperl+Fuchs SE, Mannheim

Halle 11.1, Stand A41


Autor: Sascha Päschel

Produktmanager Identifikationssysteme, Fabrikautomation

Pepperl+Fuchs 

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