Beständige Gusswerkstoffe bieten verbesserte Einsatzmöglichkeiten im Anlagenbau

Keine Chance für korrosive Medien

Gussteile aus den Legierungen Märker Alloy 31 und Märker Alloy 59 lassen sich u. a. im Schleudergussverfahren herstellen
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Schmidt + Clemens hat von ThyssenKrupp VDM die Lizenz zur Herstellung von Gussteilen aus den Legierungen Alloy 31 und Alloy 59 erworben und die bisherige Knetlegierung zum Gusswerkstoff weiterentwickelt. Mit den Gusswerkstoffen Märker Alloy 31 und Märker Alloy 59 können nun alle benötigten Komponenten einer Prozessanlage als Form- oder Schleudergussteile unbearbeitet oder bearbeitet nach Vorschrift der Komponentenhersteller geliefert werden.

Bis dato waren die Legierungen Alloy 31 und 59 nur als Knetwerkstoff verfügbar. Tausende von Tonnen sind z. B. als Blech, Band, Rohr, Schmiedeteil und Draht weltweit im Einsatz. Gussteile aus den neuen Legierungen werden hauptsächlich in Normpumpen, Armaturen, Rührwerken, Thermometerschutzhülsen und Langflanschen für Behälter eingesetzt, so beispielsweise in Teilen von Absperr- und Regelorganen oder Verbindungsflanschen, die mit korrosiven Medien in Berührung kommen.

Märker Alloy 31 und Märker Alloy 59 weisen die gleichen positiven Charakteristika der bekannten Knetwerkstoffe auf, die sich in Chemieanlagen und in petrochemischen Anlagen sowie im On- und Offshore- Bereich bereits bewährt haben. Märker Alloy 31 zeichnet sich insbesondere durch hohe Korrosionsfestigkeit bei Kontakt mit anorganischen und zum Teil organischen Säuren aus, Märker Alloy 59 weist eine hohe Beständigkeit gegenüber einer Vielzahl von insbesondere halogenidhaltigen Medien auf. Das interessanteste Einsatzgebiet für die neuen Gusswerkstoffe sind neuartige Vielstoffanlagen. In diesen Anlagen werden im zeitlichen Wechsel verschiedene Chemikalien verarbeitet, für die der Bau einer jeweils eigenen Anlage unrentabel wäre. In solchen Anlagen sind die zur Reinigung eingesetzten Lösungen häufig sehr aggressiv. Gleiches gilt auch für pharmazeutische Anlagen. Die demzufolge gestellten Anforderungen beinhalten ein breites Spektrum der Korrosionsbeständigkeit, gute Reinigungsmöglichkeit, sehr glatte Oberflächen, wie auch eine Vermeidung von Produktverfärbungen. Märker Alloy 31 und Märker Alloy 59 genügen diesen Anforderungen weitgehend.
Außer in Chemie- und Pharmaanlagen kommen die hochlegierten Werkstoffe auch in Rauchgasentschwefelungsanlagen sowie in Abwassereindampfanlagen und Sauergasleitungssystemen zum Einsatz. Aufgrund seiner guten Beständigkeit gegenüber Lochfraß, Spalt- und Spannungskorrosion eignet sich Märker Alloy 31 für chemische Prozesse in mittel-konzentrierter Schwefelsäure inkl. Beizbädern und REA zudem für den Einsatz in Meerwasseranwendungen sowie in der Papier- und Zellstoffindustrie.
Halle 3.0, Stand D36
cav 411

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