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PAT-Baukasten erweitert

Vom Sensor bis zur vollautomatischen Messstelle
PAT-Baukasten erweitert

In der Prozesstechnik sind akkurate Messsysteme notwendig, die unterschiedlichste Prozessmesswerte vom Sauerstoffgehalt über Leitfähigkeit bis hin zu pH-Wert oder Redoxpotenzial des Mediums bestimmen. Je nach Art der Anwendung, des vorliegenden Mediums und den Umgebungsbedingungen können die Anforderungen an die Messtechnik sehr hoch sein. Zur Achema 2022 präsentiert Knick gleich mehrere neue Komponenten für den unternehmenseigenen PAT-Baukasten.

Das Baukastensystem von Knick besteht aus Sensoren, passenden Armaturen, Transmittern und Systemen zur Reinigung und Kalibrierung. Das Portfolio der Transmitter reicht von einfachen Kopftransmittern und Kompakttransmittern im Anreihgehäuse über portable Geräte bis hin zu intelligenten Premium-Transmittern, die es auch für den Ex-Bereich gibt. Zur Achema 2022 erweitert Knick seinen Baukasten um die Multiparameter-Transmitter Stratos Multi E461N, die Transmitter der Memotrans MT201N-Reihe sowie das PC-Parametrier-Tool Progalog 4000.

Auch Diagnosedaten übertragen

Umfassende Lösungen zur Automatisierung und Konzepte gemäß Industrie 4.0 fordern in der Prozessindustrie eine durchgängige Kommunikation über alle Ebenen hinweg. Ein bedeutender Aspekt ist dabei die Anbindung der Sensorik. Um diese zu ermöglichen, stattet Knick die Transmitter mit praktisch allen gängigen Kommunikationsprotokollen aus: Profibus, Hart, Foundation Fieldbus oder Ethernet/IP. In diese Entwicklung passt der Multiparameter-Transmitter Stratos Multi E461N, der mit einer Profinet-Schnittstelle ausgestattet ist. Mit Profinet, das in der IEC 61158 und der IEC 61784 normiert ist, lassen sich Anbindungen an die gängigen Prozessleitsysteme aller führenden Hersteller einfach realisieren. Auf diese Weise entsteht eine durchgängige Kommunikation von der Feldebene über die Steuerungsebene bis hin zu den ERP-Systemen auf Unternehmensebene.

Jetzt auch über Profinet

Die Stratos-Transmitter arbeiten problemlos mit Sensoren verschiedener Hersteller zusammen, egal ob diese die Messwerte über Memosens, digital oder analog übertragen. Alle wichtigen Prozessgrößen wie pH-Wert, Redox-Potenzial, Leitfähigkeit oder Sauerstoffgehalt können so gemessen werden. Der Anwender hat mit dem smarten Diagnosemanagement den Sensorzustand jederzeit im Blick. Ein Sensorverschleißmonitor unterstützt außerdem das Predictive Maintenance. Die verschiedenen Diagnosedaten lassen sich problemlos via Profinet übertragen. All dies trägt zu einer höheren Verfügbarkeit der Anlage bei. Bei der Bedienung direkt an der Anlage sorgen das farbige Grafikdisplay und die Volltextmenüführung in zahlreichen Sprachen für eine optimale Usability.

Transmitter für Memosens-Sensoren

Memosens-Sensoren haben sich in den vergangenen Jahren stark im Markt etabliert. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Aufgrund einer Steckverbindung mit induktiver Übertragung, die gegen äußere Einflüsse geschützt ist, eignen sie sich vor allem für den Einsatz unter schwierigen Umgebungen. Knick erweitert mit dem Memotrans MT201N nun sein Transmitter-Portfolio für Memosens-Sensoren. Die Lösung ist platzsparend und flexibel.

Die Transmitter der Memotrans MT201N- Reihe sind für alle pH-, Redox-, Sauerstoff- und Leitfähigkeitssensoren geeignet, die auf die Memosens-Technologie setzen. Anwender erhalten hier gleichzeitig Flexibilität und Sicherheit. Die MT201N-Transmitter sind äußerst kompakt gestaltet und beanspruchen dadurch wenig Platz, sodass sie direkt in vorhandene Knick-Armaturen passen. Daher ist die Installation ohne Spezialwerkzeug möglich. Die Transmitter sind in zwei Versionen verfügbar: In der Multiparameter-Ausführung mit 4…20 mA-Hart-Protokoll für eine umfassende Geräte- und Sensorkonfiguration sowie Kalibrierung und Diagnose mit dem FDI-Package und der Festparameter-Ausführung mit voreingestellten 4…20 mA-Ausgängen für jeden Parameter für eine schnelle Inbetriebnahme. Die Transmitter verfügen über eine Grün-Rot-LED für die Diagnose vor Ort und durch den Einsatz von vorkalibrierten Sensoren lässt sich der Wartungsaufwand und Anlagenstillstand reduzieren.

Auch im Datentransfer steht der kompakte Transmitter den großen Modellen in nichts nach: Dank Memosens ist ein zuverlässiger Datentransfer sehr einfach realisierbar. Die Messwerte werden dabei direkt im Sensor digitalisiert und kontaktlos zum Transmitter weitergeleitet.

Transmitter offline parametrieren

Die Parametrierung der Transmitter von Knick etwa aus der Stratos- oder Protos-Serie ist durch die durchdachte Menüführung der Geräte und das optimal ablesbare Display sehr einfach. Trotzdem ist es in vielen Fällen deutlich komfortabler, wenn die Parametrierung offline an einem PC im Büro durchgeführt werden kann. Für solche Fälle bietet Knick jetzt das PC-Parametrier-Tool Progalog 4000 an. Diese Software unterstützt den Stratos-Multi-Transmitter sowie den Protos II 4400.

Für alle Gerätekonfigurationen der beiden modular konfigurierbaren Transmitter ist nur eine einzige Software erforderlich. Der Anwender wählt im Parametrier-Tool den Transmitter, die installierte Firmware und die eingesetzten Module aus und erhält die gleiche Menüstruktur am PC angezeigt wie im Gerät vorhanden. Sobald eine neue Firmware-Version für eines der Geräte verfügbar ist, kann diese auch in der aktuellen Version von Progalog 4000 nach einem Update ausgewählt werden. Im Parametriertool lässt sich der Transmitter komplett parametrieren, jeder Menüpunkt wird übersichtlich dargestellt, was die Arbeit sehr komfortabel macht.

Fehlerfreie Parametrierung

Sämtliche Eingaben werden sofort auf Plausibilität überprüft, mögliche Fehler und Lücken in der Parametrierung werden so bereits während der Nutzung mit direktem Hinweis auf die Fehlerquelle angezeigt. Nach dem Abschluss der Parametrierung wird diese über eine USB-Schnittstelle auf eine Data-Card geladen, die anschließend einfach in den Transmitter gesteckt wird. Somit entfällt das umständliche Handhaben mit einem PC vor Ort. Zusätzlich kann die Parametrierung in verschiedenen Dateiformaten, etwa als TXT-, PDF- oder als XLSX-Datei, exportiert und gespeichert werden. Diese sind als Dokumentation in vielen Anwendungen wichtig, etwa wenn dies in den entsprechenden Audit-Anforderungen vorgeschrieben ist.

Knick GmbH & Co., Berlin

Halle 11.1, Stand A45


Dr. Bernd Rademacher

Redakteur

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