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Perfekt für zentrale und dezentrale Stromverteilung

Vereinfachte Elektroplanung für die 24-V(DC)-Ebene
Perfekt für zentrale und dezentrale Stromverteilung

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Für den professionellen Elektroplaner ist mittlerweile ein kompakter Aufbau aller Schaltschränke und Schaltkästen sehr wichtig. Dies gilt vor allem angesichts der weiter fortschreitenden Dezentralisierung in der gesamten Automatisierungstechnik. Ganz oben auf der Wunschliste stehen darüber hinaus eine signifikante Kostenreduzierung für die gesamte Stromverteilung sowie eine flexible Verdrahtung im Schaltschrank. E-T-A präsentierte im Vorfeld der SPS IPC Drives 2015 mit der Plattform Modul 18plus ein entsprechendes Konzept.

Egal ob für dezentrale Energieverteilungen oder für zentrale Schaltschranklösungen, das modulare Stromverteilungssystem Modul 18plus eignet sich für alle Arten der 24-V(DC)-Lastkreisverdrahtung. Das Modul 18plus lässt sich mit verschiedenen, steckbaren E-T-A-Schutzschaltern und Überstromschutzgeräten bestücken. Es beinhaltet dabei ein komplettes Montage- und Stromverteilungssystem für die DIN-Hutschienen-Montage. Dieses System bietet eine vollwertige 80-A-Potenzialverteilung der 24-V(DC)-Steuerspannung ohne zusätzlich benötigte Anschlussklemmen und Verbindungsleitungen.

Push-in-Technologie an Bord
Sämtliche elektrische Anschlüsse realisiert das Modul 18plus über schraublose Anschlussklemmen in Push-in-Technologie. Dadurch lassen sich alle Leiter einfach und werkzeuglos direkt stecken. Gleichzeitig ermöglichen sie eine sichere Kontaktgabe sowie durch hohe Auszugkräfte eine maximale Festigkeit der Leiter. Für den wartungsfreien Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau sind die wirkungsvolle Kontaktsicherheit bei Schock und Vibrationen und eine gasdichte, elektrische Verbindung zentrale Argumente. Alle Pusher sind dabei in vier unterschiedlichen Farben (rot/blau/orange/grau) ausgeführt. Dadurch sind die verschiedenen Spannungspotenziale für Hin- und Rückleiter, Funktionserde und Signalkreis sehr schnell zu erkennen. Internationale Zulassung nach UL 1059 und IEC/EN 60950-1 garantieren den Einsatz des Gerätes in allen internationalen Anwendungen.
Der Stromverteiler Modul 18plus bietet mit seinen Einzelsockelelementen die Montage eines modularen Verteilungssystems direkt auf die Hutschiene. Damit lassen sich beispielsweise auch elfkanalige Absicherungen optimal konfigurieren: Je nach Anwendungsfall müssen lediglich die vorbereiteten Steckplätze mit den elf benötigten, steckbaren Schutzschaltern vom Typ ESS30-S, ESX10-S, ESX10 oder 2210-S bestückt werden – fertig.
Modularer Aufbau
Modul 18plus besteht aus drei unterschiedlichen Basis-Komponenten im Rastermaß 13 mm:
  • Das Einspeisemodul 18plus-EM:Es beinhaltet 16-mm2-Klemmen jeweils für LINE+ (24 V(DC)), 0 V und FE (Funktionserde). Der Aufbau einer kompletten Stromverteilung bis maximal 80 A erfolgt durch das Einstecken von drei Stromschienen auf der Anschlussseite der Module in dafür vorgesehene Slots.
  • Das Anschlussmodul 18plus-AM:Es ist konzipiert für die Aufnahme einpoliger Schutzschalter. Die einkanaligen AM-Module sind anreihbar. Dies ermöglicht den Aufbau größerer Verteilungssysteme mit bis zu 30 Steckplätzen. Das AM-Modul ist für den Zweifach-Anschluss von 24-V(DC)-Lasten über L+, 0 V und FE mit 4 mm2 Push-in-Klemmen ausgerüstet. Das Aneinanderreihen der einzelnen Anschlussmodule sorgt automatisch für die internen Verdrahtungen der Gruppen-Signalisierung „Schließer“.
  • Das Signalmodul 18plus-SM:Es integriert eine 10-mA-Bürde mit einer grünen Anzeige-LED für den „Gut-Zustand“ des Signalkreises. Damit ist auch der sichere Anschluss eines mechanischen Signalkontaktes an SPS- oder ET200-Eingänge mit hohem Innenwiderstand möglich.
Eine akustische Rückmeldung („Klick“) quittiert sowohl das Zusammenschieben wie auch das Verrasten der Komponenten auf der Hutschiene. Dies gibt dem Anwender die hörbare Sicherheit, dass mechanischer Formschluss und dauerhafte, elektrische Verbindung gewährleistet sind. Auf der Unterseite der Module befinden sich zwei kleine Berührschutz-Schieber aus Kunststoff. Diese lassen sich einfach herausbrechen. Sie dienen dann als Abschluss für die eingesteckten Stromschienen und gewährleisten einen mechanischen Berührschutz.
Passender elektronischer Schutzschalter
Der elektronische Schutzschalter ESS30-S reduziert durch neuartige Schaltungskonzepte bei 2/3 der bisherigen Einbauhöhe Stromaufnahme und Gesamtverlustleistung um ca. 30 %. Damit ist er prädestiniert für den Einbau in kleine, dezentrale Energieverteiler. Die niedrige Verlustleistung aller eingebauten Komponenten bei gleichzeitig hoher Packungsdichte sorgt dafür, dass alles reibungslos funktioniert. Auch dann, wenn die Umgebungstemperaturen außerhalb des Energieverteilers bis auf +45 °C steigen.
Der ESS30-S bietet eine integrierte Strombegrenzung beim 1,2-fachen Nennstrom. Damit sorgt er für zusätzliche Sicherheit bei der Absicherung von 24-V(DC)-Komponenten in der Automatisierungstechnik und verhindert gefährliche Anlagenzustände.
Das Gerät verfügt über echte galvanische Trennung durch die Integration eines echten elektromechanischen Schutzschalters. Damit ist nach Handabschaltung oder Auslösung jegliche Rückspeisung von der Lastebene auf die 24-V(DC)-Ebene ausgeschlossen.
Der ESS30-S mit festen Nennströmen von 0,5 bis 10 A kommt beispielsweise mit einer einzigen Abschaltkennlinie aus und kombiniert damit eine einfache Bedienung mit absolut normenkonformer und selektiver Absicherung. Die Faustformel für die Elektroplanung lautet „Maximalstrom = 1,2 x Nennstrom“ und bedeutet im Klartext: Die Auswirkung eines Fehlers im Lastkreis ist im Vorfeld einfach berechenbar.
Flexible Stromverteilung mit IO-Link
Mit der Kombination aus dem Stromverteiler Modul 18plus und dem steckbaren IO-Link-Device CPC10 IO-S1 verbindet E-T-A Elektrotechnische Apparate Flexibilität und Vorteile des neuen Stromverteilungssystems mit der Transparenz von IO-Link. IO-Link ist gerade für den Maschinen- und Anlagenbau eine ökonomische Alternative zu herkömmlichen Feldbussystemen. Zusammen mit den elektronischen Sicherungsautomaten ESX50D-S schafft das System umfassende Transparenz im 24-V(DC)-Bereich – ganz im Sinne von Industrie 4.0. Direkt nach dem Einschalten startet der automatische Datenaustausch zwischen dem steckbaren elektronischen Sicherungsautomaten ESX50D-S und dem IO-Link Device CPC10 IO-S1. Dieses überträgt die Statusmeldungen je Lastkreis, Überlast oder Kurzschluss sowie alle Messdaten, wie System-, Lastspannung oder Laststrom direkt an den angeschlossenen IO-Link Master.
Das IO-Link Device CPC10 IO-S1 erlaubt eine Kommunikation von bis zu 16 Sicherungsautomaten des Typs ESX50D-S mit einem Port des IO-Link-Masters. Damit kann der Nutzer an einen IO-Link-Master mit vier Ports bis zu 64 Sicherungsautomaten ESX50D-S anschließen.
Echtes Plug & Play
Der ControlPlex-Controller CPC10 IO-S1 deckt dabei ein umfassendes Leistungsspektrum ab. Er verbindet den Stromverteiler mit dem IO-Link-Master. Zudem steuert er die Lastkreise und erfasst die Messwerte und Stati der elektronischen Sicherungsautomaten. Dabei sorgt er für eine vollständige Parametrierbarkeit der elektr. Sicherungsautomaten und in Kombination mit den elektronischen Schutzschaltern ESS50D-S für selektiven Überstromschutz mit integrierter Strombegrenzung. Gerade Inbetriebnahme und Erweiterung der Anlage funktionieren durch echtes Plug & Play und Hot-Plug ausgesprochen schnell und problemlos.
Halle 5, Stand 310

Dr. Bernd Rademacher
Redakteur,
cav chemie anlagen verfahren
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