Kosten senken, CO2-Ausstoß reduzieren, Beleuchtung verbessern

Umrüsten auf LED lohnt sich

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LED-Beleuchtungssysteme senken Betriebs- und Wartungskosten deutlich im Vergleich zu den bisherigen Lösungen. Auch für spezielle Anwendungsfälle in der chemischen Industrie stehen heute die richtigen Leuchten zur Verfügung, wie das Beispiel von Lanxess in Singapur zeigt. LED-Leuchten halten aggressiven Umgebungsbedingungen stand und bringen die notwendigen Atex-Zertifikate mit. Investitionen amortisieren sich hier in kurzer Zeit.

Never touch a running sytem – dieser aus der IT-Welt stammende Spruch wird von vielen Verantwortlichen auch gerne bei den Beleuchtungssystemen in Chemieanlagen beherzigt. Ist eine Anlage einmal eingerichtet und läuft, wird jeder Eingriff gescheut. Dabei schlummern hier erhebliche Effizienzreserven, die durch den Einsatz von LED-Leuchten schnell und unkompliziert erschlossen werden können. Dialight bietet nämlich in seinem umfangreichen Lieferprogramm inzwischen für jeden Einsatzzweck Ausführungen an, die Metalldampflampen oder Leuchtstoffröhren eins zu eins ersetzen können. Weder die Leitungsführung noch sonstige Elemente der Installation müssen verändert werden.

Durchschnittlich sinkt der Energieverbrauch durch den Einsatz hocheffizienter LED-Leuchten um rund 60 %. Mit einer Lichtausbeute von rund 125 lm/W bei einem Farbwiedergabe-index von 80 übertreffen sie selbst die effizientesten Metalldampflampen deutlich.
Neben dem Energieverbrauch sinken auch die Wartungskosten ganz erheblich. Der Austausch des Leuchtmittels wird zum Ausnahmefall, der bei Dialight sogar noch durch die zehnjährige Garantie auf das gesamte System abgedeckt wird.
Beispiel Lanxess Singapur
Welche Einsparungen sich durch die LED-Beleuchtungstechnologie erreichen lassen, zeigt das Lanxess-Werk in Singapur. Bereits 2010 wurden dort 2370 Leuchten durch LED-Typen ersetzt. Pro Jahr sank dadurch der Stromverbrauch um 1 150 MWh, die CO2-Belastung reduzierte sich um 811 t. Bei Leuchten, die 24 Stunden am Tag in Betrieb sind, amortisierte sich die Investition innerhalb von 18 Monaten, bei denen, die nur nachts in Betrieb sind, nach drei Jahren. Noch nicht berechnet sind dabei die beträchtlichen Einsparungen durch den verringerten Wartungsaufwand. Selbst wenn alle Teile unbeschädigt bleiben wird heute bei guten Halogenstrahlern maximal mit einer Lebensdauer von rund 30 000 h gerechnet. Danach sind sie im wahrsten Sinne des Wortes verbraucht und müssen ausgetauscht werden. Hersteller wie Dialight garantieren dagegen für ihre LEDs bis zu 100 000 h Betriebsdauer. Das ist eine rechnerische Lebensdauer von über elf Jahren bei 24-Stunden-Betrieb. Selbst danach müssen sie nicht unbedingt ausgetauscht werde, denn sie haben noch mindestens 70 % der ursprünglichen Lichtleistung.
Äußerst robust sind sie auch gegenüber allen Witterungseinflüssen. Die Hochleistungs-LEDs liefern inzwischen bei Betriebstemperaturen zwischen -40 bis +65 °C ihre nominelle Lichtstärke. Im Winter gilt sogar: Je kälter es wird, um so wohler fühlt sich die LED. Ihr Wirkungsgrad kann dann noch einmal um einige Prozentpunkte steigen.
Tageslicht in der Nacht
Es gibt noch weitere Faktoren, die für eine Umrüstung sprechen. So ist LED-Licht dem normalen Tageslicht sehr ähnlich und erzielt bei der Farbwiedergabe und auch in der Kontrastschärfe sehr gute Werte. Auf diese Weise kann im wahrsten Sinne des Wortes die Nacht zum Tag gemacht werden. Das Unfallrisiko sinkt, und bei Wartungsarbeiten können durch die gute Farbwiedergabe und das naturnahe Kontrastverhältnis Defekte leichter erkannt werden. Andererseits strahlen LEDs so gut wie kein UV-Licht ab, das Insekten anzieht. Vor allem im Außeneinsatz müssen sie daher auch seltener gereinigt werden.
In Chemieanlagen sind die Leuchtmittel besonders starken Belastungen ausgesetzt. Permanente Vibrationen reduzieren zum Beispiel bei herkömmlichen Lampen die Haltbarkeit der Glühdrähte und Quarzglaskörper. Die speziell für solche Umgebungen konstruierten LED-Leuchten sind wesentlich robuster. Dialight kann deshalb eine zehnjährige Garantie auf die gesamte Leuchte geben – unabhängig vom Einsatzgebiet.
Ausführungen für den Ex-Bereich
Auch die Umrüstung explosionsgefährdeter Bereiche ist kein Problem. Dialight bietet eine ganze Reihe von speziell für Atex-Bereiche zertifizierten Leuchten an. Neben den besonders sicheren Leuchten für die Atex-Zonen 1 und 21 gibt es von den meisten Produkten auch kostengünstige Varianten, die für die Zonen 2 und 22 zertifiziert sind. Dazu kommt bei beiden Varianten eine Zertifizierung nach IP 66. Eine Hartglasabdeckung und ein kupferfreies Aluminiumgehäuse mit chemikalienbeständiger Epoxy-Pulverbeschichtung machen die Leuchten nahezu immun gegen Korrosion und andere Umwelteinflüsse. Mit Nennleistungen zwischen 88 und 212 W verbrauchen diese Leuchten deutlich weniger Energie als traditionelle HID-Leuchten und eignen sich daher optimal für den Ersatz von mittlerweile nicht mehr verfügbaren Quecksilberdampflampen mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 400 W. Für den Ersatz von Leuchtstoffröhren gibt es ebenfalls passende LED-Modelle. Vollständig gekapselte lineare Leuchten halten aggressiven Umgebungseinflüssen stand. Dialight fertigt hier zum Beispiel das Gehäuse aus einem Stück und versieht die Leuchten mit vollständig gekapselten Anschlusseinheiten.
Bedarfsgerechte Steuerung
Neben dem geringen Verbrauch erschließt die LED-Technik noch weitere Einsparpotenziale durch bedarfsgerechte Steuerung. Da LEDs im Gegensatz zu Metalldampflampen sofort nach dem Einschalten ihre volle Lichtleistung bringen und außerdem dimmbar sind, muss Licht nur dann erzeugt werden, wenn es wirklich gebraucht wird. Drahtlose Sensoren und Bewegungsmelder lassen sich problemlos nachrüsten und können in vorhandene Steuerungssysteme integriert werden.
Umrüstung ist schnell und problemlos
Die komplette Umrüstung einer Produktionsanlage auf LED-Beleuchtung stellt heute kein Problem mehr da. Schnell und unkompliziert lassen sich die vorhandenen konventionellen Leuchten durch entsprechende zertifizierte LED-Modelle ersetzen. Die vorhandene Verkabelung und Absicherung reicht auf jeden Fall aus, weil die Anschlussleistung deutlich unter der bisherigen liegt. Bei den zahlreichen Varianten von speziell für den Industrieeinsatz konzipierten Leuchten ist es auch kein Problem, die genau an Einsatzzweck und Einsatzort angepasste Lösung zu finden. Damit werden gleich mehrere Ziele erreicht: Zum einen sinken die Kosten für die Beleuchtung der Anlagen deutlich. Amortisationszeiten von 18 Monaten bis drei Jahren sprechen für die Kaufleute eine deutliche Sprache. Zum zweiten sinkt der Wartungsaufwand. Der Austausch von Leuchtmitteln gehört der Vergangenheit an. Zum dritten wird ein wichtiger Beitrag zum übergeordneten Ziel geleistet, den CO2-Ausstoß der chemischen Industrie und damit den sogenannten Carbon Footprint zu reduzieren.

Otma von Ebbe
Country Manager DACH, Dialight Garufo
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