Siebmaschinen und Trenntische

Wer frühzeitig trennt, ist langfristig erfolgreich

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Von A wie Aromastoffe bis Z wie Zucker – die Trennung von Produkten ist ein fester Bestandteil jeder Lebensmittelherstellung. Ob bei der Gewürzmischung die unerwünschten Pflanzenreste oder bei Nüssen die Schalen, es wird kontinuierlich getrennt. Allgaier Process Technology bietet ein innovatives Produktportfolio für diese Aufgabe an.

Sicherheit und Reinheit der Lebensmittel entscheiden über Erfolg – oder Misserfolg. Wer frühzeitig im Prozess sauber trennt, kann seine nachgelagerten Prozesse effizienter gestalten und wird das Ergebnis des Gesamtprozesses verbessern. Eine effektive Siebtechnik ist elementar für den Trennprozess, um Fremd- und Störstoffe zu entfernen und die wertvollen Rohstoffe nach Größe zu trennen. Hier hat sich der Siebmaschinen-klassiker nach dem Sizer-Prinzip von Allgaier besonders bewährt. In der Lebensmittelbranche werden M-Sizer im großen Maßstab, insbesondere zum Sieben von Zucker genutzt. Das Verfahrensprinzip des Sizers beruht auf mehreren übereinanderliegenden, unterschiedlich geneigten Siebdecks mit nach unten hin feiner werdenden Maschenweiten. Unwuchtmotoren oder Richterreger versetzen den Rahmen, der die Siebbeläge trägt, in Schwingung. Während das feinere Korn des Siebguts sehr schnell und fast senkrecht durch die größeren Maschen des oberen Decks hindurchfließt, werden die gröberen Körnungen aus dem fließenden Materialstrom herausgesiebt. Das Sizer-Prinzip erlaubt hohe Durchsatzleistungen auf kleinstem Raum – und das bei ausgezeichneter Trennschärfe.

Beim M-Sizer extend wurde das Herzstück des Sizers, der Siebkasten, komplett überarbeitet. Das Ergebnis ist eine optimierte Geometrie der Siebdeckanordnung mit positiven Effekten auf Bauhöhe, Trennqualität und -quantität. Das neue Neigungswinkelkonzept der Siebe bietet die bestmögliche Trennschärfe. Außerdem ermöglicht die neue Bauweise den Einsatz kleinerer Motoren, so können Energieeinsparungen von bis zu 20 % gegenüber anderen Modellen erzielt werden. Neben dem M-Sizer können auch Taumelsiebmaschinen bei der Trennung von Produkten eingesetzt werden. Vor allem bei der Entstaubung von Schüttgütern und der Feinstsiebung bei Durchmessern von 600 bis 2900 mm sind die aus Edelstahl gefertigten Maschinen robuste Helfer.

Hohe Reinheit auf dem Trenntisch

Um eine hohe Reinheit von Rohstoffen vor deren Verarbeitung kosteneffizient sicherzustellen, sind häufig Trenntische die beste Option. Sie eignen sich für die Trennung von trockenen sowie nicht klebenden feuchten Produkten mit unterschiedlichen spezifischen Gewichten. Ein häufiges Anwendungsfeld ist die Trennung von Rohstoffen wie Getreide, Reis oder auch Kaffeebohnen von Fremdkörpern, beispielsweise Steinen oder Schalenresten. Neben der Trennung von unerwünschten Stoffen kann ein Trenntisch auch bei der Sortierung von Qualitätsklassen helfen.

In der marokkanischen Rosmarinindustrie werden beispielsweise Güteklassen schnell und effizient getrennt. Die hohen Anforderungen an Trennqualität und Wirtschaftlichkeit haben Allgaier dazu veranlasst, den Trenntisch G-Sort zu entwickeln. Die Trennung wird dabei durch eine Vibrationsbewegung auf einer geneigten Bodenfläche erreicht. Aufsteigende Luft strömt von unten durch diesen Anströmboden und bewirkt eine Fluidisierung des Produkts. Der Teil des zu behandelnden Produkts mit geringerer Dichte gleitet dabei auf dem Luftstrom zum unteren Bereich der Bodenfläche, weitgehend ohne den Boden zu berühren. Der Teil des Produkts mit höherer Dichte dagegen berührt den Boden und wird durch die Vibration zum oberen Bereich der Bodenfläche transportiert. Je größer der Dichteunterschied zwischen Schwergut und Leichtgut ist, desto einfacher gestaltet sich die Trennung.

Der Trenntisch kann Rohstoffe bis zu einer Größe von 80 mm verarbeiten. Dazu wurden alle Bestandteile der Maschine optimiert, angefangen bei der Luftführung und einem speziell konstruierten Anströmboden. Durch verschiedene Zonen unterhalb des Anströmbodens wird eine perfekt eingestellte Strömungsgeschwindigkeit der Luft, die sich auf das zu behandelnde Produkt abstimmen lässt, gewährleistet. Darüber hinaus wurde auch an der Optimierung der Vibrationsfrequenz und der Neigung der Bodenfläche gearbeitet. Denn erst das komplexe Zusammenspiel aller Komponenten liefert die gewünschten Ergebnisse. Dabei ist die Maschine ausgesprochen flexibel. Sie toleriert Änderungen in der Produktzusammensetzung ebenso wie wechselnde Durchsätze und liefert auch bei solchen Schwankungen sehr gute Ergebnisse. Wenn trotzdem einmal eine Anpassung vorgenommen werden muss, lassen sich die Einstellungen von eingewiesenen Mitarbeitern innerhalb kürzester Zeit ändern.

Vor dem Trennen wird getrocknet

Im Rahmen der unterschiedlichen Trennprozesse ist häufig die Durchführung von mindestens einem Trocknungsschritt zwingend erforderlich, z. B. um die zu behandelnden Stoffe rieselfähig zu machen, das Gewicht der Reststoffe zu reduzieren oder die Sortierung gemischter Stoffe zu ermöglichen. Beim Allgaier-Trommeltrockner beispielweise wird durch anwendungsbezogene, interne Einbauten in Kombination mit der Rotation der Trommel ein sehr intensiver Kontakt zwischen dem zu trocknenden Produkt und der die Trommel turbulent durchströmenden Trocknungsluft erzielt. Dies ermöglicht einen äußerst intensiven Stoff-Wärme-Austausch und somit ein sehr effizientes Trocknen. Der Trockner wird in verschiedensten Lebensmittelbereichen eingesetzt. Die Anwendungen gehen von der Reistrocknung über die Gelatineherstellung bis zur Trocknung von Kaffeekapseln. Neben dem Trommeltrockner gibt es weitere Trocknungsanlagen wie Fließbetttrockner oder Flugschichttrockner, die vor allem bei Produkten wie Mehl, Kartoffelgranulat oder auch Kaffeepulver ihren Einsatz finden.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei0918allgaier


Autor: Mathias Trojosky

Bereichsleiter F&E,
Allgaier Process Technology

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