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SPS 2021: Präsenzmesse mit digitaler Erweiterung

Kombination aus physischer Veranstaltung und virtuellem Event
SPS 2021: Präsenzmesse mit digitaler Erweiterung

Messegeschehen_auf_der_SPS_2019
Die SPS wird in diesem Herbst wieder als Präsenzmesse in Nürnberg stattfinden - diesmal mit digitaler Erweiterung Bild: Malte Kirchner – Mesago
Vom 23. bis 25. November 2021 geht die SPS wieder als physische Veranstaltung an den Start, nachdem sie im Vorjahr coronabedingt in den virtuellen Raum verlegt werden musste. Die Besonderheit in diesem Jahr: Erstmals wird es eine digitale Erweiterung zur Präsenzmesse geben. Die Plattform SPS on air ist vom 15. November bis 3. Dezember geöffnet und richtet sich sowohl an Messebesucher als auch an Personen, die wegen Reiserestriktionen nicht nach Nürnberg kommen können.

Martin Roschkoswki, President der Mesago Messe Frankfurt, und Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS bei der Mesago, blicken optimistisch in Richtung SPS 2021. Das wurde auf der Pressekonferenz am 9. September in Stuttgart deutlich. Bisher haben sich 675 Unternehmen zur 31. Ausgabe der SPS angemeldet. Das ist zwar deutlich weniger als vor Corona – 2019 zählte man 1585 Aussteller. Doch die Veranstalter gehen davon aus, dass zahlreiche Firmen noch kurzfristig einen Messestand buchen werden. Bis zum Messebeginn erwartet die Mesago 750 bis 800 ausstellende Unternehmen. Wegen der Corona-Pandemie wird es 2021 weniger kleine Aussteller aus dem Ausland geben, beispielsweise aus China, wie Sylke Schulz-Metzner erklärte. Die großen Marktbegleiter aus Deutschland und dem europäischen Ausland sind aber auch in diesem Jahr dabei. Bei der Ausstellungsfläche ist der Abstand zu 2019 nicht ganz so groß – aktuell ist eine Fläche von 91.000 m2 gebucht (2019: 135.500 m2). Anstatt 17 Messehallen wie in den Vorjahren belegt die Fachmesse für die Automatisierungsbranche 2021 nur 14 Hallen. Außerdem wird die Halle 8 in diesem Jahr nicht bespielt. „Die anderen Hallen sind locker aufgeplant, sodass man sich sicher fühlen kann“, erläuterte Sylke Schulz-Metzner auf der Pressekonferenz.

Automatisierungsbranche im Aufwind

Optimistisch stimmen die aktuellen Daten des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), die auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruhen. Demnach ist der Branchenumsatz 2020 zwar um 7 % auf 48 Mrd. Euro gesunken, doch bereits das erste Halbjahr 2021 zeigt gegenüber dem Vorjahr wieder eine deutliche Erholung im zweistelligen Prozentbereich auf das Vor-Corona-Niveau. Laut ZVEI waren Ende 2020 in Deutschland rund 258 000 Mitarbeiter in der Automation beschäftigt. Aus den Verbandszahlen geht außerdem hervor, dass die EU mit einem Anteil von 43 % an den Gesamtexporten der Hauptmarkt der deutschen Automatisierer bleibt. Die Unternehmen der Automatisierungsbranche sind positiv gestimmt und mit einer hohen Kapazitätsauslastung in das zweite Halbjahr 2021 gegangen. Vorrangiges Risiko bleiben allerdings die andauernden Engpässe in der Rohstoffversorgung.

Gemeinschaftsforum der Verbände

Erstmalig bespielen der ZVEI und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auf der SPS 2021 zusammen das Messeforum in Halle 3. Dort bieten sie qualitativ hochwertige und fachspezifische Vorträge sowie Podiumsdiskussionen an. Besucher können sich hier zu branchenaktuellen Themen informieren, mit den Spezialisten diskutieren und den Grundstein für innovative Lösungen für die Automation legen. Schwerpunkthemen sind unter anderem „Digital Transformation/Industrie 4.0“, „Industrial Communications“ sowie „Safety und Security“.

Umfassende Einblicke in spezifische Themen und die Möglichkeit sich von Anbietern zu individuellen Anforderungen beraten zu lassen, erhalten Besucher auf dem „Automation meets IT”-Gemeinschaftsstand in Halle 6. Hier werden sich ca. 14 Aussteller präsentieren und Themen wie Asset Management, Cloud-basierte Services und Predictive Maintenance vorstellen.

Digitale Ergänzung zur Präsenzmesse

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass es ein digitales Begleitformat zur physischen Messe geben wird. Die Plattform SPS on air wird Ausstellern und Besuchern vom 15. November bis 3. Dezember zur Verfügung stehen. Mit dem digitalen Format SPS Connect, das 2020 anstelle der Präsenzmesse stattfand, hat die Mesago Messe Frankfurt positive Erfahrungen gemacht. Insgesamt haben sich über 9000 Teilnehmer auf der digitalen Plattform bewegt, wie Martin Roschkowski auf der Pressekonferenz berichtete. In diesem Jahr sollen die Vorteile eines Online-Events wie Matchmaking-Funktionen oder die Möglichkeit, virtuell an Foren teilzunehmen, mit den Vorteilen einer physischen Messe kombiniert werden. Beispielsweise können die Besucher vorab Termine für die Messe ausmachen oder sich nach der Messe Vorträge anhören, die vor Ort live gestreamt wurden. Weiterer Vorteil: Die digitale Plattform können auch Personen besuchen, die aufgrund von Reiserestriktionen nicht an der Messe teilnehmen können.

Umfassendes Schutz- und Hygienekonzept

Der Schutz der Gesundheit aller Aussteller, Besucher, Servicepartner und Mitarbeiter hat für den Veranstalter der SPS 2021 oberste Priorität und so wurde zusammen mit der Nürnberg Messe ein umfassendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, das den Anforderungen der Bayerischen Staatsregierung entspricht. Das auf den drei Säulen Organisation, Abstandsregeln und Hygiene fußende Konzept stellt sicher, dass das gesundheitliche Risiko auf ein Minimum reduziert wird. Für die Besucher vorab wichtig zu wissen ist, dass eine Registrierung nur im Vorfeld der Veranstaltung möglich, ein Zugang nur mit 3G-Nachweis möglich und das Tragen einer medizinischen Maske gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Pflicht ist.

Informationen für Besucher auf der Homepage

Detaillierte Informationen zum Schutz- und Hygienekonzept, zur SPS on air, dem Ticketkauf, Reisespecials sowie Tipps zur Vorbereitung sind auf der Webseite sps-messe.de zu finden.

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