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Clariant steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2019

Masterbatches- und Pigment-Geschäft sollen veräußert werden
Clariant steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2019

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Clariant hat für das erste Halbjahr 2019 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 2,229 Mrd. CHF gegenüber 2,224 Mrd. CHF im ersten Halbjahr 2018 bekanntgegeben. Dies entspricht einem organischen Wachstum in Höhe von 4 % in Lokalwährungen. Zu diesem Wachstum haben sowohl Volumenzuwächse als auch höhere Preise beigetragen. Im ersten Halbjahr haben nahezu alle Regionen zum Umsatzwachstum aus fortgeführten Aktivitäten in Lokalwährungen beigetragen.

Wachstum in den Geschäftsbereichen Catalysis und Natural Resources

Das verbesserte Umsatzergebnis im ersten Halbjahr 2019 ist auf das Wachstum in den Geschäftsbereichen Catalysis und Natural Resources zurückzuführen, die beide starke Steigerungen meldeten. Der Geschäftsbereich Natural Resources beinhaltet nun außer Oil & Mining Services und Functional Minerals auch die Geschäftseinheit Additives. Der Umsatz bei Catalysis stieg um robuste 8 % in Lokalwährungen – vor allem gestützt durch Syngas. Der Umsatz bei Natural Resources stieg um 6 % in Lokalwährungen, wobei sich das überaus bemerkenswerte Wachstum bei Oil & Mining Services und in geringem Masse auch bei Functional Minerals bemerkbar machten. Der Umsatz bei Additives ging aufgrund der schwächeren Verbraucherelektronik- und Automobilindustrie zurück.

Der Umsatz bei Care Chemicals blieb gegenüber einer starken Vergleichsbasis und trotz vorübergehender Probleme bei Rohstofflieferungen, insbesondere im zweiten Quartal 2019, in Lokalwährungen unverändert. Der Umsatz aus nicht fortgeführten Aktivitäten (Masterbatches und Pigments) ging um 2 % in Lokalwährungen zurück. Ausschlaggebend hierfür war die abgeschwächte Wirtschaftslage.

Rückstellung beeinflusst Ergebnis negativ

Das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten wurde durch eine einmalige Rückstellung in Höhe von 231 Mio. CHF negativ beeinflusst. Diese Rückstellung wurde vorgenommen aufgrund weiterer Entwicklungen bei einer laufenden wettbewerbsrechtlichen Untersuchung der EU-Kommission in Bezug auf den Beschaffungsmarkt für Ethylen. Daher sank das EBITDA von einem Vorjahreswert von 341 Mio. CHF sauf 102 Mio. CHF.

Bezogen auf das operative Ergebnis und ohne Berücksichtigung dieser Rückstellung, war beim EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten nur ein geringfügiger Rückgang um 2 % in Schweizer Franken auf 333 Mio. CHF zu verzeichnen. Die entsprechende EBITDA-Marge nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten auf Grundlage des operativen Ergebnisses lag bei 14,9 %.

Das Nettoergebnis für den Gesamtkonzern einschließlich nicht fortgeführter Aktivitäten betrug -101 Mio. CHF im Vergleich zu 211 Mio. CHF im ersten Halbjahr 2018. Negativ wirkten sich bei dieser Entwicklung die einmaligen Projektkosten für die Ausgliederung der nicht fortgeführten Aktivitäten sowie die einmalige Rückstellung in Höhe von 231 Millionen CHF aus.

Der operative Cashflow des Gesamtkonzerns stieg von 102 Mio. CHF im Vorjahr um 11 % auf 113 Mio. CHF. Ausschlaggebend hierfür waren geringere Steuern und günstige Entwicklungen bei Lagerbeständen.

Clariant setzt Gespräche mit Sabic aus

Clariant und Sabic sind übereingekommen, die Gespräche über den beabsichtigten Geschäftszusammenschluss High Performance Materials (HPM), bestehend aus Clariants Geschäften mit Additiven und hochwertigen Masterbatches sowie Teilen des Spezialitätengeschäfts von Sabic, auszusetzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen haben beide Parteien entschieden, dass das vorübergehende Aussetzen der Verhandlungen im besten Interesse der Anteilseigner beider Unternehmen ist.

Als Teil der im September 2018 angekündigten Portfolio-Aufwertung wird Clariant die Veräusserung ihres Pigment-Geschäfts fortführen. Zudem hat sich das Unternehmen entschlossen, das gesamte Geschäft mit Masterbatches, also Standard- und hochwertige Masterbatches, zu verkaufen. Unverändert bleibt die Erwartung, dass die Veräußerungen bis Ende 2020 abgeschlossen sein werden. Die Erlöse aus den Verkäufen werden genutzt, um in Innovationen und technologische Anwendungen innerhalb der Kerngeschäftsbereiche zu investieren, die Unternehmensbilanz zu stärken und Kapital an die Aktionäre zurückzuführen.

 

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