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KSB schließt Corona-Jahr 2020 mit ordentlichem Ergebnis ab

Zuversichtlicher Ausblick auf 2021
KSB schließt Corona-Jahr 2020 mit ordentlichem Ergebnis ab

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Dr. Stephan Timmermann, Geschäftsführender Direktor der KSB Management SE und Sprecher der Geschäftsleitung (Mite), und Dr. Matthias Schmitz, Geschäftsführender Direktor der KSB Management SE (links), bei der KSB-Bilanzpressekonferenz Bild: KSB
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Dr. Stephan Timmermann, Geschäftsführender Direktor der KSB Management SE und Sprecher der Geschäftsleitung , und Dr. Matthias Schmitz, Geschäftsführender Direktor der KSB Management SE, stellten in Frankenthal die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres vor. Auch wenn bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis unter den starken Vorjahreswerten geblieben sind, ist der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 zufrieden. Für das Jubiläumsjahr 2021 erwartet das Unternehmen wieder eine deutliche Verbesserung bei den wesentlichen Geschäftszahlen.

„Mit unserem aktiven Handeln haben wir das Jahr der Pandemie hervorragend bewältigt“, sagte Dr. Timmermann. „Dank eines guten Auftragsbestandes, unserer frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung sowie eines sehr guten zweiten Halbjahres sind wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt betrachtet zufrieden. Durch unseren internationalen Produktionsverbund waren wir stets lieferfähig, konnten den temporären Ausfall einzelner Standorte kompensieren und so den Rückgang abfedern.“

Das Volumen der im Geschäftsjahr 2020 gebuchten Auftragseingänge betrug 2143,4 Mio. Euro und lag damit um 310,4 Mio. Euro(- 12,6 %) unter dem Vorjahr. Der Umsatz erreichte 2207,9 Mio. Euro und ging damit um 7,4 % zurück. Bedingt durch den niedrigeren Umsatz sank auch das Ergebnis. Dank frühzeitig eingeleiteter Sparmaßnahmen ließ sich dennoch ein EBIT von 70,2 Mio. Euro erzielen.

Dr. Matthias Schmitz betonte insbesondere, dass der Free Cash Flow im Jahr 2020 deutlich gesteigert werden konnte. „Das gibt uns die Freiheit alle Investitionen und Aktivitäten aus dem eigenen Cashflow zu bezahlen, so Dr. Schmitz. „Aus jetziger Sicht können wir beruhigt in die Zukunft schauen. Das Unternehmen ist von der Technologieseite gut aufgestellt und bis 2025 stabil durchfinanziert.“ Besonders freute ihn, dass die Umsätze im zweiten Halbjahr 2020 so deutlich angezogen haben. „Wir hatten den umsatzstärksten Dezember, den es je bei KSB gab“, sagte Dr. Schmitz.

Umsatz nach Regionen und Segmenten

Alle Regionen waren vom Umsatzrückgang betroffen. Am geringsten fiel er im Auftragseingang in der mit Abstand umsatzstärksten Region Europa aus (-9,7 % auf 1173,0 Mio. Euro). Deutlich stärker betroffen waren die Regionen Mittlerer Osten/Afrika/Russland mit -19,3 % auf 134,8 Mio. Euro, Amerika mit -15,4 % auf 342,0 Mio. Euro und Asien/Pazifik mit -15,3 % auf 493,7 Mio. Euro. Der Auftragsbestand liegt mit 1,3 Mrd. Euro weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Der Umsatz hat in den Segmenten Pumpen, Armaturen und Service im zweiten Halbjahr wieder deutlich angezogen, konnte aber das Vorjahresniveau nicht erreichen. Das größte Segment Pumpen war mit einem Rückgang von 6 % auf 1468,0 Mio. Euro am geringsten betroffen. Dies ist in erster Linie auf einen sehr guten Auftragsbestand und langlaufende Projekte zurückzuführen. Im Segment Armaturen betrug der Umsatz 335,5 Mio. Euro (-7,9 %) und im Service 404,5 Mio. Euro (-11,4 %). Wesentliche Ursachen waren verschobene Service-Aufträge aufgrund der Corona-Pandemie sowie die Veräußerung von französischen Service-Gesellschaften im Jahresverlauf 2020, die sich mit 34,5 Mio. Euroauswirkte.

Strategieprojekt Climb 21 vorangetrieben

Im Jahr 2020 hat KSB weiter die im Strategieprojekt Climb 21 definierte Neuausrichtung des Unternehmens konsequent umgesetzt. Mit Ausrichtung auf die Märkte, in denen KSB ein langfristiges, profitables Wachstum erwartet, sowie dem weiteren strategischen Ausbau des unter der Marke KSB Supremeserv operierenden Service-Geschäfts will KSB das vorhandene Marktpotenzial besser ausschöpfen. „Seit Juni 2020 wird die neue Struktur von den jeweiligen Bereichsleitern in die Realität überführt“, erklärte Dr. Timmermann. Die neue Organisation sieht folgendermaßen aus: Unter der Geschäftsleitung gibt es die Unternehmensbereiche Pumpen mit den sechs Branchenbereichen Bergbau, Energie, Petrochemie/Chemie, Wasser, allgemeine Industrie und Gebäudetechnik, Armaturen (KSB Valves), Service mit KSB Supremeserv und globale Dienstleistungen.

Gleichzeitig wurde die Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen weiter vorangetrieben. So wurden in den ersten Ländern bestehende Online-Shops auf eine neue, umfassende Einkaufsplattform überführt und damit weitere Absatz- und Kundenkanäle erschlossen. Zudem investierte KSB in wichtige Nachhaltigkeitsprojekte und in die Modernisierung der Standorte.

Zuversichtlich im Jubiläumsjahr

„Wir blicken zuversichtlich auf das Jubiläumsjahr 2021“, sagte Dr. Timmermann. „Die Corona-Pandemie wird zumindest noch das erste Halbjahr prägen. Dennoch gehen wir davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich verbessert. Das lässt uns mit Zuversicht nach vorne blicken. Auch wenn die aktuelle Situation große Feiern noch nicht wieder zulässt, blicken wir mit Stolz auf unser 150-jähriges Jubiläum. Das Motto ‚People. Passion. Performance.‘ beschreibt, was den Erfolg des Unternehmens ausmacht – nämlich das Engagement, die Leidenschaft und den überdurchschnittlichen Leistungswillen unserer Mitarbeiter, auf den wir heute und in Zukunft bauen.“

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