Martensitische Umwandlung. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Martensitische Umwandlung

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Siehe auch Martensit.

Phasenneustrukturierung, die völlig diffusionslos (Diffusion) abläuft und bei der sich die Atome des Metallgitters kooperativ bewegen, wobei sich die Nachbarschaften nur hinsichtlich der Anordnung verändern. Eine Folge der kooperativen Atombewegungen ist, dass der umgewandelte Kristallbereich (Kristall) seine äußere Form ändert, was entsprechende Spannungen zur Folge hat, die einer weiteren Umwandlung entgegenwirken.

Von der Bewegung der Atome her gesehen, entspricht die martensitische Umwandlung einer homogenen Scherung (Verschiebung) des Gitters, wobei diese typische Schiebungsumwandlung eine Reihe von Parallelen mit der mechanischen Zwillingsbildung bei Austeniten aufweist.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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