Gestochen scharfer Code auf dem Stickpack. Intelligente Kennzeichnungslösung für Losan Pharma - prozesstechnik online

Intelligente Kennzeichnungslösung für Losan Pharma

Gestochen scharfer Code auf dem Stickpack

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Für die Produktionsstandorte in Eschbach und Neuenburg hat Losan Pharma zwei neue Stickpack-Form-, Füll- und Verschließlinien des Herstellers Merz gekauft. Für die Aufbringung der erforderlichen Produktinformationen hat sich Losan für eine Kennzeichnungslösung inklusive Kamerakontrolle von Domino entschieden.

Losan Pharma hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von festen Darreichungsformen spezialisiert. Neben der klassischen Herstellung von Kapseln, Brause- und Filmtabletten, hat sich das Pharmaunternehmen in den letzten Jahren als einer der größten Hersteller von Stickpacks etabliert. Im Rahmen der Neubeschaffung von zwei Stickpacklinien bestand die Aufgabenstellung darin, für mehrere unabhängig voneinander laufende Verpackungsbahnen eine Kennzeichnungslösung mit Kamerakontrolle zu etablieren. Losan Pharma hat sich für die Domino-G320i-Thermo-Inkjet-OEM-Boards inklusive der Kupvision-Kamerakontrolle entschieden, da sich die bestehenden Anforderungen mit dieser Lösung am besten umsetzen ließen.

Die Linie für den neuen Produktionsstandort in Eschbach besteht dabei aus drei Maschinen mit jeweils zwei Bahnen. In jede der zweibahnigen Maschinen wurden ein G320i-Thermo-Inkjet-OEM-Board mit zwei Druckköpfen sowie zwei Kameras integriert. Die Ansteuerung erfolgt über den zentralen Steuerungs-PC. Am Standort Neuenburg wurde eine Stickpack-Form-, Füll- und Verschließmaschine mit zwei Bahnen und demselben Equipment installiert. „Mit Bedruckungslösungen von Domino hatten wir bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. An Kupvision hat uns die einfache und intuitive Bedienbarkeit überzeugt“, begründet Dr. Johannes Trapp, Leiter der Produktion bei Losan Pharma, die Entscheidung.

Nahtlos ins System integrierbar

Das G320i-OEM-Board wurde speziell für Erstausrüster und Systemintegratoren konzipiert und kann nicht nur nahtlos im Zielsystem eingesetzt, sondern auch über dessen HMI-Umgebung angesteuert werden. Mit vier Druckköpfen in vier unterschiedlichen Druckgruppen erhalten Erstausrüster eine Fülle von Konfigurationsmöglichkeiten, um gestochen scharfe Codes bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten aufbringen zu können. Zusätzlich zu den Drucksystemen, konnte in Zusammenarbeit mit der Krempien+Petersen Qualitäts-Kontrollsysteme GmbH die erforderliche Softwarelösung in Form von Kupvision bereitgestellt werden.

Bei Kupvision handelt es sich um eine Mark-&-Vision-Software, über die Druck- und Inspektionssysteme über ein einheitliches Bedienkonzept intuitiv miteinander verknüpft werden können. Die Software wurde nach allen derzeitig anerkannten Richtlinien und Empfehlungen erstellt. Zudem ist sie modular aufgebaut, sodass sie sich gemäß individueller Kundenanforderungen jederzeit anpassen und erweitern lässt. Dank der Kompetenz des Maschinenherstellers Merz, ließen sich alle Komponenten problemlos in die Stickpack-Form-, Füll- und Verschließmaschinen integrieren.

Prüfrate bis 80 Takte pro Minute

Die Stickpackfolie wird innerhalb der beiden Merz-Anlagen mit bis zu 8,5 m/min gefördert. Die Stillstandzeit beträgt ca. 0,5 s, die maximale Prüfrate beträgt ca. 80 Takte pro Minute. Bevor die Stickpacks befüllt werden, wird mittels der Thermo-Inkjet-Druckköpfe die Chargennummer sowie das Verfallsdatum aufgebracht. Neben einer guten Druckqualität und Zuverlässigkeit bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten, spielte auch die Abriebfestigkeit bei der Bedruckung der eingesetzten Kunststofffolie eine wichtige Rolle. Aufgrund dessen setzt man seitens Losan auf den Einsatz der Thermo-Inkjet Pharma-Tinte BK118 (Ethanol) für Folienanwendungen, die sich durch eine schnelle Trocknungszeit mit hohem Kontrast auszeichnet.

Intelligente Druckkontrolle

Für die Kontrolle des Drucks werden intelligente Kameras des Herstellers Cognex eingesetzt. Die Prüfung der Daten erfolgt mittels Text-Lesung (OCR) und anschließender Verifikation (OCV). Zur Visualisierung der Prüfergebnisse, des Prüfstatus und der Systemzustände – sowie zur Parametrierung der Prüfsysteme nach der Ersteinrichtung und zur Speicherung von Fehlerbildern -wird ein Industrie-PC mit Touch-Monitor eingesetzt. Die Kupvision-Software stellt die Sicherung aller Daten in einer standardisierten SQL-Datenbank bereit und bietet dabei die Grundlage für eine optionale Kommunikation über eine PSE (Plant Serialization Execution) mit dem SAP-ERP/OER-System. Das Prüfsystem verfügt über eine Schnittstelle zu den G320i-OEM-Boards, mit der alle Einstellungen und Funktionen des Druckers in einer einheitlichen Software und in einem Audit-Trail mit erfasst werden. Die Bedienung des Systems erfolgt über Menüpunkte, die über eine Benutzerverwaltung einzeln und unabhängig voneinander per Passwort freigegeben werden können. Zudem sind alle Formate leicht einzurichten. Die Eingabe der variablen Daten erfolgt dabei zentral über das HMI des Steuerung-PCs. „Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Wir sind mittlerweile seit mehr als neun Monaten in der Routineproduktion (24/7). Dabei kam es bisher zu keinerlei Maschinenausfällen aufgrund eines nicht funktionierenden Drucksystems“, so das Fazit von Herrn Dr. Johannes Trapp.

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Suchwort: phpro0418domino

Halle 3A, Stand 216


Autorin: Simone Ritter

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Domino Deutschland



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