Automatisierte Reinigungslösungen, auf die Sie sich verlassen können

Leistungsstarke Reinigungsdüsen

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Popup Whirly, Popup Clean, Xact Clean HP und Xact Clean HP+ – das sind nur vier Reinigungsdüsen aus dem umfangreichen Produktprogramm von Lechler. Wir stellen Ihnen die konstruktiven Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten der Düsen vor. Außerdem erfahren Sie, wie Reinigungseffizienzklassen die Auswahl der geeigneten Reinigungsdüse vereinfachen.

Für die Reinigung von Behältern, Tanks und Industrieanlagen verfügt Lechler über ein vielfältiges, auf die jeweilige Aufgabe zugeschnittenes Programm an integrierten Reinigungslösungen. Diese basieren auf einer breiten Palette von effizienter Düsentechnik. Doch nicht überall findet ein derartiges Reinigungssystem – besonders wenn es raumgreifend ist – Platz. Die Ursache dafür können mechanische Einbauten oder verfahrenstechnische Gründe sein. Dies gilt insbesondere für zahlreiche zu- und abführende Leitungen, Rohre und Kanäle. Unabhängig davon, ob flüssige, gasförmige oder pulverförmige Medien durch diese Systeme geschickt werden – sie müssen gereinigt werden, um Verunreinigungen oder Kreuzkontaminationen zu vermeiden. Um Zeit und Geld zu sparen, sollten diese Reinigungsprozesse schnell und ohne zeitaufwändige Demontage der Anlage erfolgen.

Kompakte Rotationsdüsen

Für den Einsatz unter beengten Platzverhältnissen und in Ergänzung zu großflächig wirksamen Reinigungssystemen (z.  B. um Sprühschatten zu eliminieren) hat Lechler die kompakten Rotationsdüsen Popup Whirly entwickelt. Besonderheit dieser Düsen: Sie lassen sich bündig in die Behälterwand integrieren. Erst wenn der Druck des Reinigungsmediums in der Versorgungsleitung 1 bar erreicht hat, fährt die Rotationsdüse aus dem Gehäuse und beginnt sich mit Flachstrahlen zu drehen. Das heißt, sie wird über das Reinigungsmedium angetrieben; pneumatische oder elektrische Antriebe sind nicht notwendig. Auch ein Betrieb mit Schaum ist möglich.

Der empfohlene Betriebsdruck der Rotationsdüsen Popup Whirly liegt bei 2 bar. Fällt der Druck unter diesen Wert – zum Beispiel durch Abschalten der Pumpe oder Schließen eines Ventils – fährt die Düse mithilfe einer Feder wieder ins Gehäuse zurück.

Zwei Baugrößen

Die Rotationsdüsen der Baureihe Popup Whirly gibt es in zwei Baugrößen mit Durchmessern von 38 oder 50 mm, der maximale Sprühdurchmesser liegt bei 0,8 oder 2 m. In Abhängigkeit von den hygienischen Anforderungen lassen sich die kompakt gebauten Düsen per Gewinde- oder Sonderflansch einfach und bündig in der Behälterwand installieren. Der Anschluss an die Versorgungsleitung erfolgt über leicht handhabbare Tri-Clamp-Standardverbindungen.

Auf der Powtech stellt das Unternehmen eine Atex-Variante der Popup-Whirly-Rotationsdüsen vor, sodass die nach wie vor hygienisch ausgeführte Komponente auch in explosionsfähigen Atmosphären eingesetzt werden kann.

Für die Reinigung von Rührwerken

Speziell für die Reinigung von Rührwerken und Anlagen, in denen Sprühschattenbereiche auftreten können, hat Lechler die Reinigungsdüsen der Baureihe Popup Clean entwickelt. Sie arbeiten nach demselben Prinzip wie der Popup Whirly und lassen sich ebenfalls bündig in die Behälterwand integrieren. Im Unterschied zu den Popup-Whirly-Systemen kommt in der Popup-Clean-Baureihe keine Rotationsdüse zum Einsatz, sondern es wird ein kräftiger Hohlkegelstrahl erzeugt, der selbst hartnäckige Verschmutzungen lösen kann. Durch die spezielle Konstruktion können die Düsen problemlos im unteren Bereich eines Behälters eingebaut werden, um im Bedarfsfall das Rührwerk von unten zu reinigen.

Hochwertige Werkstoffe im Einsatz

Sowohl die Popup-Whirly- als auch die Popup-Clean-Reinigungsdüsen sind aus hochwertigen Werkstoffen (AISI 316L etc.) gefertigt. Der Federwerkstoff besteht aus AISI 316Ti, die gesamte Konstruktion weist damit eine hohe Korrosionsbeständigkeit auf. CIP- und SIP-fähige O-Ringe aus FKM gewährleisten im geschlossenen Zustand eine zuverlässige Abdichtung. Der einfache, qualitativ hochwertige Aufbau des Systems sowie die unkomplizierte Handhabung bei Montage- und Serviceaufgaben haben vergleichsweise geringe Investitionskosten zur Folge.

Beide Baureihen sind für Reinigungsaufgaben prädestiniert, die bislang vielfach manuell und mit zum Teil erheblichem Aufwand verbunden waren.

Sowohl beim Neubau der Anlagen als auch bei ihrem Retrofit lohnt es sich, frühzeitig ein integriertes Reinigungskonzept zu entwickeln und Rat beim Experten für Reinigungstechnik einzuholen. Aus den gestellten Anforderungen lassen sich die Reinigungsziele in effiziente Reinigungskonzepte umsetzen.

Auswahl der geeigneten Reinigungsdüsen

Für den angestrebten Reinigungserfolg ist die Auswahl der geeigneten Düse sehr wichtig. Um letztere zu vereinfachen, hat Lechler fünf Reinigungseffizienzklassen eingeführt, die sich an dem der Reinigungsaufgabe zugrunde liegenden Verschmutzungsgrad orientieren. Sie beginnen bei einfachsten Spülaufgaben und enden bei der anspruchsvollen Beseitigung hartnäckiger Verschmutzungen. Vor diesem Hintergrund hat Lechler seine Behälterreinigungsdüsen den entsprechenden Reinigungseffizienzklassen zugeordnet.

Früher konnten die Anwender zwischen einer einfachen statischen Sprühkugel, freidrehenden Rotationsreinigern und kostenintensiven Zielstrahlreinigern wählen. Heute stellen die Lechler-Düsen der Reinigungseffizienzklasse 4 – zum Beispiel die Reinigungsdüsen der Baureihe Xact Clean HP – eine gute Alternative zu den teuren Zielstrahlreinigern dar – und diese selbst bei hartnäckigen Verschmutzungen. Die genannten Düsen eignen sich besonders für die Reinigung von Behältern mit einem Durchmesser von bis zu 8 m.

Reinigung von Horden in Keimkästen

Zur Hordenreinigung von Keimkästen wurden früher angetriebene Reinigungswagen sowie Hochdruckschrubber eingesetzt. Im Zuge der Neuentwicklung eines Gärbehälters konnte Lechler die Architektur des Tanks eng mit der Wahl des Düsensystems und einer optimalen Positionierung der Düsen im Tank verknüpfen. Vorgegeben waren das Tankvolumen, die Pumpenleistung mit einem Betriebsdruck von 5 bar und damit der maximale Volumenstrom. Die Reinigungszeit für den kompletten Tank durfte 10 bis 15 Minuten nicht überschreiten. Unter Zuhilfenahme der hauseigenen Tank-Clean-Software erstellte Lechler gemeinsam mit dem Kunden einen Vorschlag zum Reinigungsablauf und zur Düsenanordnung im optimierten Kesselentwurf. Der Kessel hat einen Durchmesser von 20 m.

Im Simulator wurden der Rotationsreiniger Xact Clean HP mit seinen speziell entwickelten Flachstrahldüsen und der Zielstrahlreiniger Intense Clean Hygienic gegenübergestellt. Dabei reinigen 44 Rotationsreiniger Xact Clean HP die Kesselwand. Dazu sind die Reiniger in einem inneren, mittleren und äußeren Ring gruppiert. Das Ergebnis: die Reinigungszeit beträgt 10 Minuten, der Wasserverbrauch liegt bei ca. 10 432 l.

Zum Vergleich wurden in einer weiteren Simulation mit 22 Zielstrahlreinigern der Baureihe Intense Clean Hygienic gearbeitet. Auch sie wurden in drei Ringen angeordnet. Verteilt über sechs Reinigungszyklen dauert die Reinigung beim Zielstrahlreiniger 15 Minuten und verbraucht ca. 13 035 l Wasser.

Aufgrund der wirtschaftlicheren Gesamtbilanz konnte der Rotationsreiniger der Baureihe Xact Clean HP die vergleichende Simulation für sich entscheiden.

Zwischenzeitlich wurde die Baureihe um die Rotationsreiniger Xact Clean HP+ erweitert. Hierbei handelt es sich um die größere Ausführung der Xact-Clean-HP-Reiniger. Durch speziell entwickelte Flachstrahldüsen und eine optimierte Rotationsgeschwindigkeit kann die Baureihe Xact Clean HP+ für Behälter mit einem Durchmesser von bis zu 9,6 m eingesetzt werden und liefert bei einem empfohlenen Betriebsdruck von 3 bar(g) ausgezeichnete Reinigungsergebnisse.

www.prozesstechnik-online.de

Suchwort: dei0319lechler

Halle 1, Stand 445


Autor: Jörg Sautter

Abteilungsleiter Vertrieb Deutschland,

Lechler

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