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Reinigungssystem aus drei Komponenten

Komplettsystem sorgt für hygienische Sauberkeit in Produktionsstätten
Reinigungssystem aus einer Hand

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Das zentrale Reinigungssystem CCS von Lagafors hat sich bei zahlreichen Lebensmittelherstellern bewährt. Es besteht aus einer Wasserdruckerhöhungsanlage LWP 10-40, einer variablen Reinigungsmittelzentrale VCCII und den Satellitenstationen VMSII. Wie diese Komponenten zusammenwirken und welche Vorteile das Reinigungssystem bietet, erfahren Sie hier.

Das zentrale Reinigungssystem CCS besteht aus den drei Komponenten Wasserdruckerhöhungsanlage LWP 10-40, variable Reinigungsmittelzentrale VCCII und den Satellitenstationen VMSII. Die umweltfreundliche Komplett-Hygiene-Lösung hat sich im praktischen Einsatz bei zahlreichen Lebensmittelherstellern, ganz besonders bei Produzenten von empfindlichen Frischeprodukten, bewährt.

Über den Betrieb verteilte Satelliten

Die primären Komponenten, die Wasserdruckerhöhungsanlage LWP 10-40 und die Reinigungsmittelzentrale VCCII, versorgen durch Leitungen und Schläuche die über den gesamten Betrieb verteilten Satellitenstationen und steuern zentral den exakten Wasserdruck, die Wassertemperatur und den gleichmäßigen Durchfluss der Medien. Auf diese Weise wird die gewünschte Chemikalienkonzentration an den bis zu 30 Satelliten zuverlässig erreicht.

Die in Schweden produzierten Komponenten der Reinigungssysteme zeichnen sich durch eine robuste, wartungsarme sowie reinigungsfreundliche Bauweise aus und sind ausschließlich aus Edelstahl gefertigt.

Verbesserte Reinigungsleistung

Ein erhöhter Wasserdruck verbessert die Reinigungsleistung eines Reinigungssystems erheblich – und dies bei sparsamem Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Bei den Wasserdruckerhöhungsanlagen von Lagafors können die Anwender zwischen verschiedenen Pumpen mit Druckhöhen von 10 bis 80 bar wählen. Auch die Durchflusskapazität ist variabel für bis zu 30 Satelliten einstellbar.

Für das zentrale Reinigungssystem CCS wird die Niederdruckwasserpumpe LWP 10-40 eingesetzt, die für die Reinigung mit Druckwasser ausgelegt ist. Die auf dem Boden stehende Einheit wird außerhalb der Produktionsräume platziert. Die frequenzgesteuerte Pumpe sorgt für einen konstant gesteigerten Druck der ausgehenden Medien und bewirkt damit eine effizientere Reinigungswirkung auf den behandelten Oberflächen.

Variable Reinigungsmittelzentrale

Die variable Reinigungsmittelzentrale VCCII dient der exakten und sicheren Dosierung der Reinigungsmittel. Die flexible Einheit besteht aus einer druckerhöhenden Pumpe, ein bis vier Dosiermodulen für Chemikalien und einer Kontrolleinheit. Mit der VCC II erfolgt die Dosierung und Lagerung der Reinigungsmittel zentral und in einem geschlossenen System. Das stellt sicher, dass mit den Reinigungschemikalien nicht in den Produktionsbereichen hantiert werden muss. Farbcodierte Regler vereinfachen die Bedienung der Anlage und verhindern eine unbeabsichtigte Vermischung der Reinigungschemikalien.

Bis zu 30 Satellitenstationen

Die Wasserdruckerhöhungsanlage LWP 10-40 und die variable Reinigungsmittelzentrale VCCII versorgen die auf die Produktionsstätte verteilten Satellitenstationen VMSII – insgesamt bis zu 30 Stück. Jede davon ist mit einem auf einer Rolle aufwickelbaren Schlauch für Wasser, Reinigungs- und Desinfektionsmittel ausgestattet. Das Farbcodierungssystem für Kugelventile und Düsen sorgt auch hier für eine einfache Bedienung, der Schulungsbedarf für Reinigungskräfte ist minimal. Alle Medieneinstellungen werden zentral vorgenommen, sodass diese selbst keine Regelungen vornehmen müssen. Bis zu drei verschiedene Medien – in der Regel Chemikalien, Desinfektionsmittel und Wasser – können über die Satellitenstation verteilt werden. Der Medienwechsel wird mithilfe von Schnellkupplungen durchgeführt.

Schutz der Umwelt

Das zentrale Reinigungssystem CCS ist ein geschlossenes System, das eine unsachgemäße Entsorgung von Chemikalienresten unmöglich macht. Weiterhin kommen nur Reinigungschemikalien aus Mehrwegbehältern zum Einsatz. Die nach schwedischen Umweltstandards konzipierten Anlagen zeichnen sich durch einen sparsamen Umgang mit Wasser und Energie aus.

Das zentral gesteuerte und cloudbasierte zentrale Reinigungssystem CCS kann mit dem Logtrace-System (LTS) von Lagafors kombiniert werden. Letzteres übernimmt die komplette Protokollierung, Dokumentation und Überwachung des Reinigungsprozesses. Logtrace besteht aus einer Hardwarekomponente, die in die variable Reinigungsmittelzentrale VCCII eingebaut wird, sowie einer Software zum sicheren Einloggen über das Internet. Das System erfasst und dokumentiert sämtliche Reinigungsparameter. Alarmgrenzen werden vorab definiert. Auf diese Weise kann der Anwender auf die aktuellen Statuswerte der Anlage und die Nutzungshistorie zugreifen. Das macht die Reinigungsaktivitäten nachprüfbar.

Lagafors GmbH, Oberkotzau


Autor: Gerhard Barthold

Vertriebsleiter Nord-Ost,

Lagafors


Autor: Christian Fröhlich

Vertriebsleiter Süd-West,

Lagafors


Hygienesysteme:   In über 50 Ländern im Einsatz

Produktionsstätten der Lebensmittelindustrie müssen höchste Hygienestandards erfüllen. Das auf Hygienelösungen spezialisierte Unternehmen Lagafors AB mit Hauptsitz im schwedischen Laholm bietet professionelle Unterstützung, um diese Forderung zuverlässig zu erfüllen. Das Food-Tec-Unternehmen entwickelt und fertigt seit über 50 Jahren Hygienesysteme für die Lebensmittelindustrie und angrenzende Branchen. Das Leistungsspektrum reicht von der Herstellung und Installation einzelner Komponenten bis hin zur Konzeption, Planung und Konstruktion großer zentralisierter Reinigungssysteme für bestehende ebenso wie für neue Produktionsstätten. Innovativ sind nicht nur die stationären und mobilen Reinigungssysteme, sondern auch die Log-Systeme, die eine lückenlose Überwachung, Dokumentation und Rückverfolgung kritischer Parameter der Reinigungsvorgänge ermöglichen.

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