Lexikon Pharmatechnologie

Magnetitschicht

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Siehe auch: Eisenoxid.

Schichten aus Magnetit bilden sich sowohl beim Glühen von rost- und säurebeständigem Edelstahl in Luftatmosphäre als auch beim Schweißen unter Zutritt von Luftsauerstoff in der Hitzeeinflusszone (Anlauffarben) bzw. Glüh- oder Schweißzunder (Zunder) meist als 2. Lage unter Fe2O3 (Hämatit bzw. Roteisenstein).

Ähnliche Schichten bilden sich auch bei zeitlich fortgeschrittenen Rougingbildungen (Rouging) in heißen Reindampfsystemen (Reindampf). Die Magnetitzone ist i. Allg. ca. 100–150 nm dick und verhältnismäßig locker und porig im Vergleich zur nahezu dichten Hämatitzone.

Die chemische Löslichkeit in Edelstahlbeizen (Chemisches Beizen) (HF + HNO3) von Magnetit ist deutlich besser als die von Hämatit.

Eisenoxidschichten sind prinzipiell nicht dicht, weshalb es sich auch nicht um typische Schutzschichten – wie etwa die chromoxidreiche Passivschicht – handelt (siehe auch: Molares Oxidvolumen). Eisenoxidschichten werden aus korrosionstechnischer (Korrosion) Sicht eher als kritisch betrachtet und vornehmlich mittels chemischem Beizen oder durch Derouging entfernt, um nachhaltige Korrosionsrisiken sicher zu vermeiden.

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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