Oberflächenhaftung. Lexikon Pharmatechnologie - prozesstechnik online

Lexikon Pharmatechnologie

Oberflächenhaftung

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Haftung von ionischen oder partikulären Substanzen an festen Oberflächen.

Die Haftung eines Partikels an einer festen Oberfläche hängt ab von der

  • Haftspannung σ und der

  • (gemeinsamen) Haftfläche A.

Die Haftspannung hängt von den wirkenden Kontaktkräften (Haftkräften) ab, wie z. B. von Van-der-Waals-Kräften oder elektrostatischen Kräften.

Die Haftkraftwirkung W ergibt sich als W = σ x A, mit A = effektive Berührungsfläche zwischen Partikel und Wand.

Die experimentelle Ermittlung von W erfolgt beispielsweise durch Atomic Microscopic Force; die Ermittlung von A erfolgt über Abschätzungen der wahren Topographie der Wandfläche und der Partikelgröße.

Abb. O 1: Schematische Darstellung der tatsächlichen Belegungsflächen der Oberfläche bei Partikelkontakt. (Quelle: G. Henkel)

© 2013 – ECV – Lexikon der Pharmatechnologie

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