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Präzise Wasserstoffperoxidmessungen während der Biodekontamination

Zuverlässige Messungen auch in kondensierenden Umgebungen
Biodekontamination mit Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxiddampfsonde_HPP270_von_Vaisala
Die HPP272-Sonde misst Wasserstoffperoxiddampf, Temperatur und Feuchte als relative Sättigung und relative Feuchte während der Biodekontaminationsprozesse Bild: Vaisala
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Bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte müssen kritische Bereiche mit einem Biozid dekontaminiert werden. In zahlreichen Anwendungen kommt bei dieser Biodekontamination verdampftes oder vernebeltes Wasserstoffperoxid zum Einsatz. Das von Steris angebotene Sterilisationsmittel Vaprox ist gegen ein breites Spektrum von Viren, Bakterien, Hefepilzen und bakteriellen Sporen wirksam.

In den Biodekontaminationssystemen von Steris erfolgt eine Wasserstoffperoxiddampfverteilung im Trockenverfahren. Dadurch lässt sich das Risiko der Kondensation auf Oberflächen eliminieren. Die Dekontamination gegen biologische Verunreinigungen eignet sich auch sehr gut für Niedrigtemperaturprozesse. Während und nach dem Sterilisationsprozess zerfällt Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff, sodass es keine toxischen Rückstände hinterlässt. Das Verfahren ist umweltverträglich und sicher. Außerdem ist es möglich, die Prozesse zu validieren.

Validierung der Biodekontamination

Zur Validierung der Reinraumbiodekontamination setzt Steris die Wasserstoffperoxiddampfsonde HPP270 von Vaisala ein. In dieser Sonde kommt die Peroxcap-Sensortechnologie zur Anwendung, die wiederholbare, stabile und genaue Messungen ermöglicht. Die Standard-sondenoption HPP271 ermöglicht die Messung der H2O2-Dampfkonzentration, die erweiterte Option HPP272 zusätzlich auch die Ermittlung von Temperatur und Feuchte als relative Sättigung und relative Feuchte. Außerdem sind Taupunkt- und Dampfdruckmessungen denkbar.

Vorteilhaft bei den HPP270-Sonden ist, dass sie zusätzlich zu den Echtzeitüberwachungsdaten während des gesamten Biodekontaminations-prozesses Messkurven für die H2O2-Konzentration liefern.

Inline-Messung von verdampftem H2O2

Jede Abweichung von den idealen Bedingungen kann dazu führen, dass Wasserstoffperoxiddampf kondensiert und H2O2 in seinen natürlichen flüssigen Zustand zurückkehrt. Beim Trockenverfahren von Steris muss Kondensation jedoch vermieden werden, da dies zu einer Abnutzung der Geräte führen kann. Um in einem gasförmigen Zustand zu bleiben, erfordert Wasserstoffperoxiddampf daher kontrollierte Parameter, einschließlich der Temperatur, relativer Feuchte, Druck und Volumen.

In Abwesenheit von Wasserstoffperoxiddampf ist die relative Feuchte gleich der relativen Sättigung. Wird verdampftes H2O2 zugeführt, ist die relative Sättigung größer als die relative Feuchte. Während der Biodekontaminationsprozesse mit H2O2-Dampf entsteht neben Wasserstoffperoxiddampf immer auch Wasserdampf. Um die Kondensation zu kontrollieren, muss die Luftfeuchte bekannt sein, die sowohl durch den Wasserdampf als auch durch Wasserstoffperoxiddampf verursacht wird. Denn die relative Sättigung, die die Konzentration von verdampftem Wasserstoffperoxid und Wasserdampf in der Luft angibt, ist der einzige Wert, der beide Dämpfe darstellt. Daher ist die Überwachung des relativen Sättigungswerts während eines Prozesses von entscheidender Bedeutung.

Vaisala GmbH, Bonn


Autorin: Senja Leivo

Senior Industry Expert,
Vaisala

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